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152 Kommentare

  • #1 by Tom on Dienstag, 1. September 2009

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    Dein Kommentar wartet auf die Überprüfung

    Zum Bericht von Herrn Michael R. möchte ich nur kurz folgendes schreiben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Sie direkter Anwohner und somit “Betroffener” sind. Was Sie bezüglich der neu geschaffenen Arbeitsplätze sagen, ist der einzige Punkt was für dieses Objekt spricht. Diese neuen Arbeitsplätze könnte man aber auch schaffen, wenn dieses Therapiezentrum irgendwo auf der “grünen Wiese” entstehen würde. Diesen Menschen muss mit Sicherheit geholfen werden – ich denke dies bestreitet auch keiner. Nur in dieser Lage, umgeben von Wohnhäusern mit Familien und kleinen Kindern.
    Das macht mich mehr als nachdenklich. Hier kann man nur nochmals an die Gemeinderäte appelieren, sich die Konsequenzen, was sich auch für die Gemeinde Stegaurach ergäbe, zu überdenken. Unsere Kinder sollen auch weiterhin ein Umfeld haben, wo Sie frei und unbeschwert draussen spielen können. Das sollten Sie uns mindestens wert sein.

  • #2 by Michael R. on Montag, 31. August 2009

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    Ich hatte heute Besuch von 2 Damen die Unterschriften gegen den Bau des Therapiezentrums gesammelt haben. Durch diese Aktion bin ich auf diese Seite gestoßen.
    Zuerst muss ich natürlich einmal erwähnen, dass ich die Vorgehensweise, Informationspolitik der Gemeinde bezüglich Kanal, Straße und auch Bau des Therapiezentrums nicht für richtig halte. Was ich dann aber von diesen beiden Damen hörte und auch auf Ihrer Seite lesen musste stößt bei mir auf genau soviel Unverständnis.
    Kommentar von Frau Dr.med Ilka Simon-Wagner: „….Als Ärztin mit neurologische Ausbildung weiß ich leider zu genau, was dann auf uns zukommt…..Stegaurach als neuer Drogenumschlagspunkt? Die Dealer direkt vor unserer Tür( hoffentlich davor). „
    Kommentar von Pfeiffer Roland:“… Jetzt kommen die Knaller zu uns….“
    Kommentar von Mitbürger:“… Die Sucht- und Drogenkranken können sich ja dann gleich mit den Obdachlosen in der geplanten Obdachlosenunterkunft in der Peter-Graf-Str. 6 zusammentun. Dann wird diese Wohngegend doch zu einem richtig “tollem” Viertel….“
    Einige Aussagen von den beiden Unterschriftensammlerinnen:
    - Wir haben nichts gegen die aber die sollen wo anders hin. Wir waren zuerst da
    - Die gehören nicht in ein Wohngebiet
    - Das ist kein Wohngebiet sondern ein Gewerbegebiet in dem das Zentrum gebaut wird
    - Da entstehen 45 Arbeitsplätze aber glauben Sie, dass da jemand arbeiten will. Das ist uns nicht wichtig. Die Frau…. aus der…..Straße will das nicht.
    Auf verschiedene Fragen die ich diesen beiden Damen gestellt habe konnten Sie mir keine Antworten oder nur widersprüchliche Antworten geben wie z.B. Vergleiche mit bereits bestehenden Einrichtungen wie Kutzenberg, St. Getreu, Hochstadt am Main, Bayreuth bezüglich Straftaten, Delikten oder anderen Fakten die gegen eine solche Einrichtung sprechen. Ich bin der Meinung wenn man die Informationspolitik der Gemeinde angreift sollte man selbst besser informieren kennen und nicht abneigend und gereizt reagieren wenn man mit berechtigten Fragen konfrontiert wird und diese nicht beantworten kann. Sind Suchtkranke oder psychisch Kranke und Obdachlose Menschen zweiter Klasse? Gibt es harte Fakten und Daten zu den Aussagen von Frau Dr.med Simon-Wagner und was sind die Auswirkungen? Sind 45 Arbeitsplätze in dieser Zeit nichts wert? Wie ist es in anderen Orten mit ähnlichen Einrichtungen.

  • #3 by Bernhard F. Bröckelmann on Sonntag, 30. August 2009

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    Sehr geehrte Anlieger der Veit-Stoß-Str. 3,

    ich bin der geschäftsführende Gesellschafter der Maximilianshöhe Furth im Wald, http://www.maxi-furth.de, der Maximilianshöhe Bayreuth, http://www.maxi-bayreuth.de und der Maximilianshöhe Bamberg (Kreis), z.Zt. noch ohne Homepage. Die verschiedenen Kommentare der IG Kellerstraße veranlassen mich, auch als Betroffener, persönlich Stellung zu beziehen.
    Zunächst zur Erschließungsproblematik Kellerstraße:
    Ich werde am 31.8.09 den Grundstückskaufvertrag mit der Sparkasse Bamberg schließen. Es spricht einiges dafür, das das Sparkassengrundstück ein Anliegergrundstück der Kellerstr. ist, d.h. wenn das Landratsamt Bamberg bei Überprüfung entsprechende Feststellungen trifft, werden wir uns an den Erschließungskosten “Kellerstr.” selbstverständlich beteiligen.
    Zum Projekt:
    Bei einer Sitzung der psychosozialen Arbeitsgemeinschaft des Bezirks Oberfranken für das Standardversorgungsgebiet Bamberg/Forchheim am 9.4.2008 wurde einstimmig festgestellt, dass eine Einrichtung für Patienten mit Doppeldiagnosen aus fachlicher Sicht für erforderlich gehalten wird. Die überörtlichen Sozialhilfeträger (z.B. der Bezirk Oberfranken) sind lt. SGB XII Maßnahmeträger für diese Einrichtungen. Im Sept. 2008 wurde ich darauf angesprochen, zu einem Zeitpunkt, als sich bereits ein anderer Träger um dieses Projekt beworben hatte. Im Oktober 2008 fanden erste fachliche Abstimmungsgespräche mit Herrn Prof. Dr.Günther, Klinikum für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, Bamberg, statt. MitarbeiterInnen des Klinikums Am Micheslberg besuchten die Einrichtung in Bayreuth und beurteilten unsere Arbeit wertschätzend.
    Ausschlaggebend für meine Standortwahl war die Nähe zum Klinikum Am Michelsberg. Ich nahm Kontakt zu Herrn Bürgermeister Stengel auf. Die Gemeindegrundstücke waren ungeeignet. Ich entschloss mich deshalb im Jan. 2009, mit der Sparkasse Bamberg Grundstücksverhandlungen aufzunehmen. Von der Erschließungsproblematik “Kellerstraße” habe ich erst später erfahren.
    Es ist unser Auftrag, chronisch mehrfachabhängige Männer und Frauen ab dem18. Lebensjahr, die zusätzlich auch an einer psyichiatrischen Diagnose leiden können oder bei denen auch eine Minderbegabung vorliegen kann, zu betreuen, ihnen den Weg an gesellschaftlicher Teilhabe zu erleichtern. Wir haben Respekt vor diesen Menschen mit ihren Diagnosen und Lebensläufen und wir sind uns auch unserer Verantwortung Ihnen gegenüber, sehr geehrte Anlieger, bewusst. Dieser Kommentar kann nicht alles fassen, was ich Ihnen sagen möchte, ich hoffe aber, dass wir das in Kürze in einem gemeinsamen Gespräch tun können. Ich werde Sie dazu einladen. Bitte informieren Sie sich auf unseren Homepages. Es ist unser Anliegen, uns in die Gemeinde, in der wir leben und arbeiten, zu integrieren.
    Sehr geehrter Herr Prosch, da Sie ja vom Fach sind, würde ich mich sehr freuen, wenn auch Sie an einer der folgenden Anliegerinformationen teilnehmen würden.

    Meine Anschrift lautet:
    Dorfstr. 1
    93494 Waffenbrunn
    Ich bin telefonisch erreichbar unter 09971/6164
    Meine Mailadresse:
    bernhard.broeckelmann@tcrz.net

  • #4 by IG Kellerstrasse on Freitag, 28. August 2009

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    Von Pfeiffer Roland:

    Ich halte solche Einmann-Entscheidungsaktionen für Gewissens- und Verantwortungslos, so wie sie unser Herr Bürgermeister ständig vollzieht. Ich bin mit meiner Familie hierher gezogen um von den Chaotendschungel der Stadt wegzukommen. Jetzt kommen die Knaller zu uns. Super!!!
    Möchte mal gern wissen, welcher Geldbeutel damit immer voller wird. Auf unruhige Zeiten. Gruß. Pfeiffer Roland

  • #5 by Mitbürger ein paar Straßen weiter on Freitag, 28. August 2009

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    Die Sucht- und Drogenkranken können sich ja dann gleich mit den Obdachlosen in der geplanten Obdachlosenunterkunft in der Peter-Graf-Str. 6 zusammentun. Dann wird diese Wohngegend doch zu einem richtig “tollem” Viertel.
    Herr Bürgermeister, wie wäre es denn, wenn Sie am Schloßlatz noch ein Bordell eröffnen??

  • #6 by R. Prosch on Freitag, 28. August 2009

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    Da ich selbst in einer soziotherapeutischen Einrichtung für chronisch Abhängige gearbeitet habe, möchte ich die neuesten Entwicklungen in der Kellerstraße kommentieren. Nicht als Anwohner, sondern aus fachlicher Sicht, erscheint der Standort an der Kellerstraße mehr als ungeeignet! Die Einrichtung, in der ich arbeitete, bewohnten bereits entgiftete Alkoholkranke oder mehrfach Abhängige, die auf freiwilliger Basis im Rahmen eines therapeutischen Prozesses – im besten Falle -wieder in die Gesellschaft eingegliedert werden sollten. Dementsprechend wurde der Standort für solch eine Einrichtung bestimmt. Keine unmittelbare Stadtnähe, auf dem „flachen Land“ mit entsprechenden arbeitstherapeutischen Angeboten, was sowohl den finanziellen Möglichkeiten des Trägers als auch der grundlegenden therapeutischen Vorgehensweise entsprach.
    Dies ist beim Standort an der Kellerstraße nicht gegeben! Gerade die Unterschiede bei Therapieeinrichtungen für Abhängige macht eine frühzeitige Information der Gemeinderäte – im Hinblick auf eine negative Entscheidung – und hoffentlich der betroffenen Anwohner dringend notwendig. Besonders wenn die Leiterin des Therapiezentrums Maximilianshöhe am 16. August im Bayreuther Sonntagsblatt schon konkret von der geplanten Einrichtung in Stegaurach spricht!
    Aus den wenigen – nicht offiziellen – Informationen ergibt sich, dass die geplante Einrichtung an der Kellerstraße – wie die Maximilianshöhe in Bayreuth – eine offene und eine beschützende Abteilung beinhaltet und es sich somit wahrscheinlich um eine ähnliche Einrichtung – also eine Einrichtung der Langzeittherapie – handelt.
    Es ist also keine Akutklinik. Dorthin kommen die Menschen, die intoxikiert (vergiftet) sind und eventuell sogar von der Straße gelesen werden. Ist das Akutstadium vorbei, werden die meisten in Entgiftungseinrichtungen verlegt. Das ist wichtig zu unterscheiden, denn Entgiftung heißt, dass der Körper restlos von der Droge befreit wird. Das ist der Schritt in die Entzugseinrichtungen. Dort werden Therapien durchgeführt, die dem Patienten helfen, falsch erlernte Gedächtnisstrukturen zu verlernen. Ist der Patient bereit konstruktiv mitzuwirken und zeigt er eine angemessene Compliance (Bereitschaft zur Mithilfe) so besteht nach meist 4-8 Wochen die Möglichkeit, eine Langzeittherapie anzugehen. Diese findet dann in speziellen Einrichtungen – wie der in Stegaurach geplanten – statt.
    Die Anforderungen einer solchen Einrichtung lassen den Standort Kellerstraße mehr als zweifelhaft erscheinen! Denn es bedeutet, dass das Klientel dieser Therapieeinrichtung also am Beginn eines langfristigen therapeutischen Prozesses steht. Es werden also Menschen sein, die – teilweise freiwillig aber auch durch Zwangseinweisung – eine sowohl psychisch als auch physisch hoch belastete Phase ihres Lebens hinter sich haben und wieder gesunde Persönlichkeitsstrukturen – weg vom bisherigen Lebenszusammenhang – erlernen müssen. Aus therapeutischer Sicht ist der Standort also ungeeignet, da dieser Teil der Therapie – neben den psychologischen Therapieverfahren – auch ein entsprechend beschützendes Umfeld mit entsprechenden Angeboten erfordert (z.B. in den Bereichen Schreinerei, Küche, Hauswirtschaft, Haustechnik, Garten und Außenanlage, Tierpflege). Nur dann ist – je nach Fähigkeit des zu Therapierenden – ein Neulernen falsch erlernter Gedächtnisinhalte (z.B. Rituale, Lebenszusammenhänge, Gruppen, etc.) – als Teil der Sucht – möglich. Was in der Konsequenz einen Standort in Einzellage ohne integrativen Charakter in direktem Umfeld voraussetzt, also eben nicht in einem Wohn- und Mischgebiet! Dies erkennt man auch daran, dass der Standort in Stegaurach – bspw. auch im Vergleich zur Maximilianshöhe in Bayreuth oder der Einrichtung, in der ich gearbeitet habe, sehr ungewöhnlich und – wie erwähnt – therapeutisch nicht sinnvoll erscheint!
    Spekuliert werden kann also, dass es rein finanzielle Gründe sein müssen, die einen Träger bewegen, diesen Standort in Erwägung zu ziehen. Dies würde dann wiederum einige der bisherigen Vorgänge in der Kellerstraße begründen.

  • #7 by IG Kellerstrasse on Freitag, 28. August 2009

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    Es ist einfach unglaublich! Da wird über Monate ein Millionenprojekt (Rehaklinik für Suchtkranke mit 88 Plätzen) unterhalb der Kellerstraße geplant und Bürger und Gemeinderat wissen von nichts. Der Bürgermeister Siegfried Stengel (CSU) führt Verhandlungen hinter den Kulissen mit dem Investor und dem Landratsamt und will wieder ein Projekt nach üblicher Manier durchboxen. Demokratische Grundsätze werden abermals mit Füßen getreten! Welche Konsequenzen, welche negative Auswirkungen für das bestehende Umfeld entstehen, sollen erst gar nicht überprüft werden. Ist hier der Grund und ein Zusammenhang für die hastige Sanierung der Kellerstraße und der Veit Stoß Straße zu sehen?
    Nun wird eine Infoveranstaltung für den Gemeinderat am 04.09.2009 durchgeführt. Leider ist dies eine reine Alibiveranstaltung, da ja schon alles beschlossen zu sein scheint und der Bauausschuß am 07.09.2009, die Gemeinderatssitzung am 08.09.2009 ist. Nicht viel Zeit um sich als Gemeinderat damit auseinander zu setzen. Und die Meinung der Bürger wird gänzlich ignoriert! Noch hat der Investor das Grundstück nicht gekauft.

  • #8 by IG Kellerstrasse on Donnerstag, 27. August 2009

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    Von Harald Winkler:

    Ob es so sinnvoll ist eine solche Klinik in ein Wohngebiet zu bauen!!!!!!!??????
    Andernseits könnte man Hr. Stengel doch gleich einweißen! (MACHTSUCHT!!!)

  • #9 by IG Kellerstrasse on Donnerstag, 27. August 2009

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    Von Thomas Freudensprung:

    Eigentlich hielt ich das ganze für einen schlechten Scherz. Da es aber wohl schon Pläne hierfür gibt, ist es wohl schon etwas fortgeschrittener als ich dachte. Wenn ich mir hier andere Kliniken in der Form anschaue, dann liegen diese alle außerhalb von Wohn und Gewerbegebieten. Aber in der Lage, umgeben von Einfamilienhäusern mit Kindern! Wo will man hier eigentlich die Stellplätze, die nötig wären, herbekommen. Ich kann nur hoffen, dass die Gemeinderäte sich dagegen entscheiden, denn wenn dies genehmigt würde, wäre es für mich ein Grund, mein Haus zu verkaufen, und von Stegaurach wegzugehen. Die Frage ist nur, ob man sein Haus dann noch an den Mann bekommt.

  • #10 by Leidensgenossen on Sonntag, 23. August 2009

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    Uns geht es hier ähnlich. An unserem Grundstück werden gleich zwei Straßen saniert. Es war genau so ein Hau-Ruck-Verfahren wie bei Euch. Kein halbes Jahr lag zwischen Ankündigung und Baubeginn.
    Verantwortlich für die hohen Kosten machte ein Gemeindratsmitglied das Konjunkturpaket. Die Kosten seien so stark gestiegen, weil die Auftragsbücher voll wären. In der Nachbargemeinde sei eine ähnliche Straße mit eine Ausschreibungsende 4 Wochen nach dem für unsere Straße noch erheblich teurer angesetzt worden.
    Die Gemeindesatzung, die die Berechnung der Kosten regelt, wird nicht zu unseren Gunsten geändert. Eine Eckgrundstücksregelung wie sie in vielen Gemeinden schon existiert (50% der Kosten für Eckgrundstücke werden von der Gemeinde übernommen), würde schon viel bringen. Bei uns werden diese Kosten auf alle Anlieger umgelegt.
    Ich hoffe, dass Ihr was bewirken könnt und werde Eure Sache mitverfolgen. Bei uns sind angeblich keine Kostensparungen mehr möglich. Es werden nach EU-Norm Lampen aufgestellt, wobei jede zweite nach Mitternacht abgeschaltet wird!

  • #11 by Anno Nym on Mittwoch, 19. August 2009

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    Zunächst meinen Glückwunsch zur gelungenen Seite. Klasse, neue Medien derart zu nutzen und ich wünsche Ihnen steigende Zugriffe sowie entsprechende Resonanz.

    Setzen Sie dabei aber bitte nicht auf die regionalen Medien.
    Sehen Sie sich dazu mal die Zusammensetzung von Beiräten und Aufsichtsräten von Sparkasse und Co an.

    Noch Fragen?

    Der Sachverhalt verdeutlicht wieder einmal die Verstrickungen der Beteiligten:

    * Ein CSU Mitglied ist mit der Ausführung der Kanalbauarbeiten beauftragt

    * Mehrere Mitglieder des Gemeinderates oder der Gemeinde sitzen im Beirat der Sparkasse

    * Die Sparkasse ist Eigentümerin eines zukünftig voll erschlossenen Grundstücks.

    Mein Frage: Geht es noch dreister ??? Oder ist man tatsächlich der Meinung der Bürger sei dumm?

    Wie wäre es mit einem fairen Verteilerschlüssel?

    = Gesamtsumme der Gesamtkosten durch die jeweiligen Quadratmeter pro Anwohner – dann aber bitte auch das Grundstück der Sparkasse miteinbeziehen.

    Meine Frage: Ist die Ausschreibung der Leistungen öffentlich zugänglich?

    Denn die Freude der Sparkasse wird sicherlich sehr groß sein, wenn nach Abschluss der Bauarbeiten “plötzlich” das Grundstück bebaut wird oder bebaut werden kann.

    Ich bin fassungslos, nur leider muss ich anmerken, dass es derartige Mauscheleien auch in anderen (sehr nahen) Gemeinden gab.

    Ich wünsche den Anliegern den Sieg der Gerechtigkeit und denen, die Unrecht tun, die gerechte Würdigung ihrer Handlungen.

  • #12 by IG Kellerstrasse on Mittwoch, 19. August 2009

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  • #13 by SKBA on Sonntag, 16. August 2009

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    Ich hoffe, dass die Aufmerksamkeit der Medien bei den sogenannten Vertretern der Bürger Unbehagen und Nachdenken auslöst, denn Sie können doch nicht solche Ungeheurlichkeiten einfach so beschließen und abnicken.
    Wie würde der Beschluss ausfallen, wenn sie selbst die Betroffenen wären ?!?
    Ist überhaupt überprüft worden, ob die Dimension des Kanals nicht zu groß gewählt wurde? Denn wenn nicht genug durchgespült wird, muss dies von der Gemeinde zusätzlich getan werden, um die Funktionalität zu gewährleisten.
    Inzwischen gibt es viele Orte, die hier nachhelfen müssen, da die Bewohner das kostbare Nass sparsamer verwenden.
    Oder senkt Stegaurach dann die Wasser – und Abwasserpreise für seine Bürger ???

  • #14 by IG Kellerstrasse on Mittwoch, 12. August 2009

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    Am Dienstag den 18.08.2009 berichtet Frankenschau Aktuell auf dem 3. Programm live aus der Kellerstraße.Die Ausstrahlung beginnt um 17.30 Uhr.

    Die Aufzeichnung beginnt um 17.00 Uhr und alle interessierten Bürger sind herzlich eingeladen dabei zu sein!!!!

    Unterstützen Sie uns und kommen Sie in die Kellerstraße. Eingeladen sind der Bürgermeister, der Gemeinderat, das Landratsamt und die Anlieger der Straße.

  • #15 by H.M.W. on Mittwoch, 12. August 2009

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    CSU. CSU ??? – das hieß doch mal:

    Christlich-Soziale Union!

    DIE bayerische (und wenn man frühere Wahlergebnisse hierzulande im Ergebniss betrachtet, vor allem auch fränkische) VOLKS-Partei also.

    Wer den Begriff aktuell googelt, der stösst (jeder kann das sofort nachvollziehen) auf den Wahlkampfsloagan:

    “CSU ist Schutzmacht für die kleinen Leute.”

    Was – außer der “Verwaltung” meist traditionsschuldig und m.e. unreflektiert am Wahltag abgegebenener Stimmen für diese Mehrheitspartei – ist in Stegaurach davon übrig geblieben?

    Ist es besonders “christlich” , Mitbürger mit dem gebetsmühlenartig wiederholten lapidaren Verweis auf “bestehende Gemeindesatzung” und “einstimmig gefasste GR-Beschlüße” in “technisch elegantere” Lösungen zu treiben, die jenen allerdings per Kostenbescheid Hab und Gut und in der Folge die Existenzgrundlage entziehen? Die skandalösen Zahlen hierzu (bis über 100.000 €)
    sind bekannt.
    Und wo bleibt das große “S”, wenn kostengünstiger mögliche Alternativlösungen anscheinend nicht einmal ernsthaft in Erwägung gezogen werden, selbst wenn diese den Entscheidungsträgern durchaus bekannt sind?
    Zu dem leeren “U” fällt mir leider nur noch ein, daß all die kostentreibenden Beschlüße im GR im wesentlichen ohne Gegenstimmen abgenickt wurden…

    Bei absoluter CSU-Mehrheit, wohlgemerkt.

    Frage daher: wie “klein” muß denn ein “Leut” (>Wahlsloagan) sein, damit seine Sorgen, oder wie in diesem Fall teils existentiellen Nöte in den Zuständigkeitsbereich dieser Partei fallen? Oder “genießen” die kleinen Leute in der Kellerstraße gerade diese “Schutz”, ohne es überhaupt zu bemerken?

    Der “Fall Kellerstraße” macht derzeit Schlagzeilen in der Presse, im Rundfunk und sogar bundesweit im TV (siehe ZDF/Länderspiegel v. 08.08.09 http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/815262?inPopup=true

    Bitte nehmen Sie Anteil, bitte unterstützen Sie uns, z.B. auf dieser Seite durch Ihren Kommentar.

    Willkür (seitens Verwaltung oder Behörden) nach Schema X gegen den erklärten Willen betrofenner Bürger darf hierzulande nicht zum Standard werden. Helfen Sie uns dabei. In Ihrem eigenen Interesse.

  • #16 by albert dippold on Dienstag, 11. August 2009

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    Mit welcher Willkür hier die Volksvertreter vorgehen ist alarmierend. Bürgermeister und Gemeinderäte segnen da ein Vorhaben ab, das für die Anlieger Existenz bedrohend ist. Das darf nicht sein!

  • #17 by Manfred Rödl on Sonntag, 9. August 2009

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    Wenn man schon längere Zeit in der Gemeinde Stegaurach wohnt, so wundert man sich doch über die schnelle Realisierung dieses Bauprojektes. Da meistens von Seiten der Gemeine niemand zuständig ist, die zuständige Person sich gerade im Urlaub befindet oder die ausführenden Firmen gerade überlastet sind. Aber in der Kellerstraße ist alles anders. Da drängt sich doch die Frage auf warum? Wahrscheinlich muss man Aufträge, deren Kosten man nicht abschätzen kann schnell und heimlich absegnen, damit auch ja kein Wiederstand oder unangenehme Fragen entstehen können. In der freien Marktwirtschaft würde ein Auftragsgeber für so ein Verhalten zur Rechenschaft gezogen werden. In Stegaurach lachen der Bürgermeister und der Gemeinderat über das einfache Volk und pfeifen auf den politischen Prozess.

  • #18 by Ihr Name(erforderlich)Cordula Stampfer on Sonntag, 9. August 2009

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    Sollte eine Gemeide nicht die Interessen der Bürger vertreten? Wähle ich nicht eine Bürgervertretung, damit in meinem Interesse gehandelt wird?
    Ich frage mich, in welchem Interesse wird hier gehandelt?
    Sicher nicht im Interesse der Anwohner bzw. der Bürger von Stegaurach; es macht uns Angst mit welcher Willkür hier vorgegangen wird!

  • #19 by hr Name(erforderlich)zazie lewandowski on Samstag, 8. August 2009

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    eine unverschämtheit ohnegleichen-wie kann der bürgermeister den leuten eigentlich noch in die augen sehen!

  • #20 by Kornstrassen Bewohner on Samstag, 8. August 2009

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    Wenn ich morgens aus der Küche gucke schaue auf das Treiben da drüben auf der anderen Seite der B22.
    Und wundere mich über den Riesen Erdaushub vor unserem Haus wo der nur her kommt?

    Seis drum, lese ich mal Wobla und sah dann Ihren Lesenbrief Beitrag. Und da da war ich schon schockiert über den Betrag die 6 stellig ist und die kleine Zahl daneben, auf wen die Kosten dann so oder so umgelegt wird.

    Nach dem Bericht http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/815262?inPopup=true

    Das die Sparkasse als größter Anlieger nicht mit im Boot ist, bin ich gänzlich vom Glauben abgefallen.
    Abgesehen davon muss es doch möglich das ganze billiger zu sanieren. In der heutigen Zeit wo man 3 mal den Zehnerle umdrehen muss.

    Das Ganze ist ja ungeheuerlich. Ich hoffe das die Sache ein gutes Ende nimmt. Und wünsche viel Glück.
    Mein Geld trage ich nun woanders hin. Und wenn wieder Wahlen sind steht die CSU bestimmt nicht in meinen Fokus.

  • #21 by Ursula D. on Freitag, 7. August 2009

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    Es ist ungeheuerlich, wenn ein Bürgermeister mit seinem Gemeinderat seine Bürger in den Bankrott treibt, weil eine Kanalsanierung offensichtlich schlecht geplant wurde und zudem bezüglich der Anliegerkosten eine ungerechte Kostenverteilung vorgesehen ist. Wenn, dann sind alle Anlieger heranzuziehen. Ich möchte weder in der Haut der Gemeinderäte noch des Bürgermeisters stecken, wenn sie sich vor Gericht verantworten müssen; denn das MUSS juristische Konsequenzen haben!

  • #22 by IG Kellerstrasse on Freitag, 7. August 2009

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    Anmerkung zum Pressebericht Länderspiegel:
    Der Beitrag wird am 08.08.2009 um 17.05 -17.40 Uhr im ZDF, Länderspiegel gesendet.
    Der Straßenbau ist begonnen und die Kellerstraße in Stegaurach wird erst noch saniert.

  • #23 by Kellerstraße im Länderspiegel on Freitag, 7. August 2009

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    Länderspiegel

    Samstag, 08.08.2009 17:05 – 17:40 Uhr

    ZDF

    ——————————-

    Auszug aus der Homepage des Länderspiegels:

    Hammer der Woche – Ärger um hohe Anliegerkosten
    Die Kellerstraße im oberfränkischen Stegaurach ist von Grund auf saniert worden – für stolze 346.000 Euro. Mehr als drei Viertel der Kosten sollen die Anlieger zahlen. Allerdings wohnen in der Straße gerade einmal zwölf Familien. Auf sie kommen nun Kosten bis zu über 100.000 Euro zu. Ein von ihnen zu Rate gezogener Bauingenieur bestätigt: die Straße hätte für weitaus weniger Geld repariert werden können. Aber am meisten regt die Anwohner auf, dass ausgerechnet der größte Grundstückseigner an der Straße nicht veranschlagt wurde: die örtliche Sparkasse.

    Quelle: http://laenderspiegel.zdf.de/ZDFde/inhalt/28/0,1872,1021468_idDispatch:8855726,00.html

  • #24 by Noch ein interessierter Gemeindebewohner on Donnerstag, 6. August 2009

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    Gibt es denn kein Grundsatzurteil vom BGH, das besagt daß Straßen- und Kanalkosten kein zweites mal bezahlt werden müssen?#

    Ich finde die Vorgänge und Verhaltensweisen seitens Gemeinde und Planer den Anwohnern gegeüber sehr unfair.

    MFG
    Ein Gemeindebewohner

  • #25 by Interessierter Gemeindebewohner on Donnerstag, 6. August 2009

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    Hallo, also ich finde das eine Sauerei, vorallem wenn man bedenkt, dass man auf dem Land schon ein gebrautes Haus oder eine tolle Wohnung in der Stadt dafür bekommt (120.000) – wie soll das ein Normalbürger einfach so aufbringen, nur das er die Straße benutzen darf?

    Auch noch in den Zeiten der aktuellen Wirtschaftskrise, wo doch kein Job und kein Einkommen mehr sicher ist. Und es wäre doch gemein, wenn jemand aus der Kellerstraße wegen sowas sein Anwesen verkaufen müsste, bedenkt das mal?!
    Die Gemeinde plant Straßenausbau und alle die dort wohnen sollen mal schauen wo sie Geld herbekommen, ansonst könnt ihr euch eine andere Unterkunft suchen…
    wo sind wir denn?
    Das gleicht ja schon einer Zwangsenteignung, wenn man verkaufen muss, weil man das Geld nicht hat…

    also lieber Bürgermeister, im Interesse euer Gemeindebewohner überlegt euch ein anderes Konzept, sonst ist die Gemeinde Stegaurach bald ein paar Einwohner weniger.

    MfG
    ein interessierter Gemeindebewohner